Wenn man sich zu klein fühlt aber aus dem Alter in dem man wächst heraus ist, kann man mit Hilfe dieser Schuheinlagen noch ein bißchen Größe zulegen.
Körpergröße bietet viele Vorteile. Je größer man ist, desto einfacher sind viele Dinge im Leben.

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Deutschland

Guido Heineck vom Wirtschaftslehrstuhl der Universität München untersuchte den Zusammenhang zwischen Einkommen und Körpergröße bei 24.000 Personen. Sie werteten dazu Daten aus dem Zeitraum 1991 bis 2002 aus und kamen zu dem Ergebnis, dass Körpergröße bei Frauen und bei ostdeutschen Männern keinen Unterschied im Einkommen bedingt. Bei westdeutschen Männern allerdings wurde herausgefunden, dass 10 cm mehr im Schnitt ein Einkommens-Plus von 4% bedeuten.

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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass jeder zusätzliche Zentimeter Körpergröße mit durchschnittlich 0,6 Prozent mehr Bruttolohn einhergehen.

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Frankreich

Für eine Studie aus dem Jahr 2001 die im Journal "Economics & Human Biology" publiziert wurde, erhob Nicolas Herpin Daten von 2.000 französischen Männern. Er kam zu dem Ergebnis, dass größere Männer früher heiraten und eine langfristigere Beziehung haben als ihre kleineren Geschlechtsgenossen. Dieser Effekt war unabhängig vom sozioökonomischen Status, d.h. innerhalb der Gruppe der Arbeiter zeigte er sich genauso wie innerhalb der Gruppe der Akademiker und der anderen Gruppen, in die die Männer unterteilt wurden.

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Großbritannien

Eine Studie der London Guildhall University folgte dem Leben von 17.733 Personen die allesamt im März 1958 geboren wurden. Sie unterteilte die Versuchspersonen in verschiedene Kategorien gemäß ihrer Körpergröße, Körpergewicht und Attraktivität. Während sich in Bezug auf das Einkommen kein Unterschied zwischen über- und normalgewichtigen Männern zeigte, wurde herausgefunden dass große Männer im Schnitt 5% mehr verdienen als durchschnittlich große Männer, und 10% mehr als kleine Männer. Bei kleinen Frauen war dieser Einkommensunterschied nicht so groß, aber immer noch vorhanden.

Norwegen

1980 wurden in 2 norwegischen Regionen die Körpergrößen von 38.162 Personen gemessen und ihr Einkommen und Bildungsgrad bewertet. Es wurde herausgefunden, dass Männer der höchsten Einkommensgruppe im Schnitt 3,5 cm größer waren als Männer der niedrigsten Einkommensgruppe (Frauen sogar 4,2 cm). Männer der höchsten Bildungsgruppe waren durchschnittlich 3,3 cm größer als Männer die nur einen niedrigen Grad an Bildung erreicht hatten (Frauen 3,2 cm).

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Schweden

In den Jahren 1968-1993 hat das schwedische Militär die Körpergröße und den IQ von insgesamt 950.000 achtzehnjährigen schwedischen Männern erhoben. Ab 1995 erhoben Wissenschaftler des Karolinska Institute für öffentliche Gesundheit in Stockholm den Grad an Bildung, den diese Männer erreicht hatten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass schwedische Männer pro 5 cm zusätzlicher Körpergröße eine 10% bessere Chance auf einen höheren Bildungsweg hatten. Unter anderem wurde z.B. festgestellt, dass 43% aller Männer ab einer Größe von 1,95m einen höheren Bildungsweg absolviert hatten, während es von den Männern unter 1,65m nur 22% waren. Da bei der Musterung durch das Militär nicht nur die Größe, sondern auch der IQ gemessen wurde, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass dieser bedeutsame Unterschied nicht durch den IQ bedingt war.

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USA

Eine Studie der Universität von Pennsylvania ergab, dass die Benachteiligung aufgrund mangelnder Körpergröße in Bezug auf das Einkommen ähnlich groß ist wie die Benachteiligung aufgrund von Geschlecht oder Rasse.

Die Wissenschaftler Timothy Judge und Daniel Cable der Universität von Florida zeigen in einer Studie mit 8.590 untersuchten Personen, dass ein Zusammenhang zwischen Körpergröße und Einkommen besteht. Dieser Zusammenhang fällt bei Männern stärker aus, ist aber auch bei Frauen noch belegbar. Im Schnitt beträgt er 310 US$ zusätzliches Jahresgehalt pro Zentimeter.

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China

Aus dem bevölkerungsreichsten Land der Erde sind keine Studien bekannt, die Körpergröße mit Bildung, Reichtum oder anderen Faktoren in Verbindung setzen. Dass größere Menschen aber auch dort bevorzugt behandelt werden muss gar nicht durch Wissenschaftler nachgewiesen werden, da die staatlichen Institutionen dies ganz offen darlegen.

So werden zum Beispiel in Stellenausschreibungen für öffentliche Ämter oft Mindestgrößen angegeben, welche in der Regel über der Durchschnittsgröße der chinesischen Bevölkerung liegen. Der Grund dafür ist, dass China seit es 2001 der WTO beigetreten ist stärker mit Ausländern in Kontakt tritt, und ganz unverhohlen dazu steht, dass größere Beamte einen besseren Eindruck abgeben als lediglich durchschnittlich große oder sogar kleine Beamte.

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Naturvölker

Thomas Gregor von der Vanderbilt Universität lebte in den 1960er und 70ern mit den Mehinaku, einem Naturvolk aus dem Regenwald Brasiliens. Dieses Volk bevorzugt große Männer sehr explizit: So stehen z.B. nur großen Männern Führungspositionen offen und nur ihnen ist die Teilnahme an bestimmten kulturellen Ritualen erlaubt. Thomas Gregor fand auch heraus, dass große Männer im Schnitt mehr als doppelt so viele Affären mit Frauen hatten wie kleine Männer gleichen Alters. Später erforschte er auch andere Naturvölker. Während z.B. die Timbira in Brasilien, die Navajo in den USA, die Trobriands im Pazifik und viele andere ebenfalls großen Männern Vorteile gewähren, fand er nie ein Volk bei dem kleine Männer bevorzugt werden.
Wo Männer im Schnitt am größten sind



...wo Männer im Schnitt am größten sind?

1. Niederlande 184,4 cm
2. Island 181,7 cm
3. Schweden 181,3 cm
4. Dänemark 180,6 cm
5. Deutschland 180,3 cm
6. Tschechische Republik 180,3 cm
7. Norwegen 179,9 cm
8. Ungarn 179,2 cm
9. Estland 179,1 cm
10. Australien 178,4 cm


...wo Frauen im Schnitt am größten sind?

1. Niederlande 168,7 cm
2. Island 167,6 cm
3. Tschechische Republik 167,3 cm
4. Norwegen 167,2 cm
5. Deutschland 167,0 cm
6. Schweden 166,8 cm
7. Ungarn 165,8 cm
8. Indien 165,3 cm
9. Neuseeland 165,0 cm
10. Spanien 165,0 cm

Es ist anzunehmen dass dänische Frauen ebenfalls in dieser Liste auftauchen würden. Für Dänemark liegen allerdings nur Daten über die (männlichen) Militärrekruten vor und keine Volkszählungs-/Zensus-Daten, durch welche eine Aussage über den weiblichen Teil der dänischen Bevölkerung möglich wäre.

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...dass Körpergröße und Wohlstand stark zusammenhängen?
Als Korea nach dem Koreakrieg 1953 in Norden und Süden geteilt wurde, gab es bezüglich der Körpergröße keinen signifikanten Unterschied zwischen nord- und südkoreanischen Männern. In den über 50 Jahren seit dem Krieg ist Südkorea ein kometenhafter wirtschaftlicher Aufstieg gelungen - 2005 erwirtschaftete das Land mit 49 Mio. Einwohnern das 10.-größte Bruttosozialprodukt der Erde und gilt nach westlichen Maßstäben als reiches Land. Nordkorea hingegen ist unter dem Diktator Kim Il-Sung und dessen Vater verarmt und mittlerweile mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 1.180€/Jahr fast ein Land der Dritten Welt.

Dies schlägt sich in einmalig deutlicher Weise auch im Größenwachstum der vor 3 Generationen noch vereinten Koreaner nieder: Während (männliche) Nordkoreaner zum Zeitpunkt ihrer Musterung heute im Schnitt nur noch 165cm groß sind, erreichen junge erwachsene Südkoreaner eine Durchschnittsgröße von 173cm - ein Unterschied von 8 Zentimetern. Die nordkoreanische Armee senkte deshalb auch die Mindestgröße für Rekruten von 160cm auf 152cm ab.

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